Kirche und Diakonie: Korntal Münchingen

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Kirche und Diakonie

Hauptbereich

Kirchen in Korntal-Münchingen

Korntal

Evangelische Brüdergemeinde Korntal

Das »Heilige Korntal« ist seit der Gründung des Ortes durch die Ev. Brüdergemeinde sprichwörtlich geworden. Nicht, dass die Menschen hier besser oder gar heiliger sind als anderswo. Vielmehr sollte der Glaube an Jesus Christus authentisch und erlebbar sein. Das hat sich bis heute nicht geändert. So wurde die Ev. Brüdergemeinde zu einem innovativen Gemeindemodell in der evangelischen Kirchenlandschaft, das ein Beispiel für die Erneuerung der Kirche setzen will. »Typisch Brüdergemeinde« heißt: Christ sein lebenspraktisch und alltagstauglich. Weil Glaube Hand und Fuß haben muss, engagiert sich die Ev. Brüdergemeinde für viele Menschen: für Kinder und Jugendliche, für junge Erwachsene, für Familien, für Senioren, für Trauernde, für Migranten, für Nachbarn in Not, für Einsame. In den Kindergärten, in der Jugendhilfe, in der Förderschule, auf dem Schulbauernhof, im Altenzentrum.

Mehr unter: www.bruedergemeinde-korntal.de

St. Johannes Evangelist Korntal (katholisch)

Vor 1945 zählte Korntal nur wenige Katholiken. Diese waren zumeist bei der damaligen Reichsbahn beschäftigt, wohnten in Bahnhofsnähe und konnten so leicht nach Stuttgart-Zuffenhausen zur dortigen katholischen Gemeinde gelangen.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kamen mit dem großen Flüchtlingsstrom Heimatlose, Vertriebene und Flüchtlinge in das Gebiet entlang der Bahnlinie Stuttgart- Leonberg.

Die Betreuung der neu zugewanderten Katholiken wurde für die Muttergemeinde in Zuffenhausen immer aufwändiger, sodass der Bischof von Rottenburg Pfarrer Franz Frömel 1948 um Heimatlosen-Seelsorger nach Korntal berief. Die Sonntagsmesse und auch Erstkommunionen durften im Kleinen und Großen Saal der Korntaler Brüdergemeinde gefeiert werden. Es war ein besonderer Verdienst vom damaligen Vorsteher der Brüdergemeinde, Wilhelm Götz, dass diese Gastlichkeit ermöglicht wurde.

Mit der Seelsorgestelle Korntal war die Betreuung der Flüchtlinge im benachbarten Münchingen verbunden. Der Weg dort hinüber sechs Kilometer Landstraße wurde anfangs zu Fuß bewältigt.

Die Notwendigkeit einer katholischen Kirche in Korntal wurde immer dringender. Die bischöfliche Genehmigung für den Kirchenbau traf im Mai 1950 ein. Für die Kirche wurde das Baugrundstück an der Ecke der damaligen Carl-Peters-Straße und Solitude-Allee ausgewählt. Verkäuferin des Grundstücks war die Evangelische Brüdergemeinde Korntal. Weihnachten 1952 wurde das heilige Messopfer zum ersten Mal in der neuen Kirche des Architekten Albrecht Hänle aus Schwäbisch Gmünd gefeiert. Nach zweijähriger Bautätigkeit weihte Missionsbischof Edgar Häring am 18. Juli 1954 die Kirche St. Johannes Evangelist.

Zum 1. April 1956 wurde St. Johannes, Korntal (mit Münchingen ) zunächst selbstständige Pfarrverweserei und 1959 selbstständige Pfarrei. 1970 wurde St. Josef, Münchingen mit Hemmingen eigenständige Pfarrei.

Auf bischöflichen Beschluss wurden 2003 die katholischen Kirchengemeinden von Korntal, Möglingen, Münchingen mit Hemmingen und Schwieberdingen zur Seelsorgeeinheit Strohgäu zusammengefasst. Damit verbunden ist der Dienstsitz des leitenden Pfarrers in Münchingen. Die Pensionierung von Pfarrer Rager ermöglichte damit den lang gehegten Wunsch, ein Gemeindezentrum direkt neben der Kirche in der Lembergstraße zu errichten. Am 16. Dezember 2017 wurde dieses neue Gemeindezentrum eröffnet und mit Leben gefüllt.

Christuskirche in Korntal (evangelisch)

Ob die Menschen diesen Satz des Apostels Paulus im Ohr hatten, damals am 17. Mai 1959, dem Pfingstsonntag jenes Jahres, als sie sichnach dem Gottesdienst im GroßenSaal zur Grundsteinlegung für die Christuskirche im Korntaler Westen versammelten?

Am 3. Oktober 1959 feierte die Christuskirche in Korntal ihr Richtfest. Bereits fünf Jahre nach Gründung der evangelischen Kirchengemeinde Korntal, konnten die Gemeindemitglieder ihr eigenes Gotteshaus auf dem Roßbühl einweihen. Am 22. September 2019 lädt die Christuskirche zu ihrem 60-jährigen Jubiläum ein.

In ähnlich moderner Architektur wie die Christuskirche in Korntal, zeigt sich das Kirchengebäude der katholischen Kirchengemeinde St. Joseph in Münchingen.

Münchingen

Johanneskirche in Münchingen (evangelisch)

Über 500 Jahren bildet die Johanneskirche den Mittelpunkt der Münchinger Pfarrgemeinde. Die spätgotische Dorfkirche wurde zwischen 1488 und 1496 unter Leitung der berühmten Baumeister Aberlin und Sporer an der Stelle eines Vorgängerbaus errichtet. Die erste Erwähnung einer Kirche in Münchingen stammt aus dem Jahr 1275. An erhöhter Stelle im Ort gelegen, muss man sich diese wohl als ummauerte Wehrkirche vorstellen, deren Turm gleichzeitig als Wachturm diente. Der spätgotische Neubau wurde 1643 in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges ein Raub der Flammen. Nur der Chor überstand die Katastrophe. In ihm zeugen kunsthistorisch bedeutende Grabmäler des Leonberger Steinbildhauers Jeremias Schwarz aus der Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert von der besonderen Stellung des Ortsadels in der Gemeinde.

Dieser beteiligte sich auch am Wiederaufbau der Kirche, in der von 1760 bis 1797 Pfarre rJohann Friedrich Flattich mit seinen wortgewaltigen Predigtendie Gläubigen in seinen Bann zog. Und noch etwas: Sowohl die Mutter als auch die Ehefrau des Grafen Ernst Eugen von Görlitz fanden in der Johanneskirche ihre letzte Ruhestätte.

Womit wir wieder beim »Jubilar« Korntal angelangt sind.

Katholische Kirchengemeinde St. Joseph Münchingen mit Hemmingen

Die katholische Kirchengemeinde St. Joseph Münchingen mit Hemmingen gehört zur Seelsorgeeinheit Strohgäu im Dekanat Ludwigsburg.

Kallenberg

Emmaus-Kirche (evangelisch)

Etwas unscheinbar, zwischen den Industriehallen und Wohnanlagen Kallenbergs, steht eine kleine, aber feine Kirche: Die Emmaus-Kirche am Kallenberg. Ihre Erbauung ist Herrn Dr. Helmut Votteler zu verdanken, der die Kirche 1956 erbauen ließ und sie der Kirchengemeinde stiftete.